SPENDENAUFRUF!

Helfen Sie uns, dem Verein »Freunde des Schlossmuseum Darmstadt e. V.« dieses einzigartige Gemälde vor dem Untergang zu retten! Das Gemälde aus dem Besitz der Hessischen Hausstiftung befindet sich nach abenteuerlichen Transporten im Zweiten Weltkrieg und in der Folge jahrzehntelanger unsachgemäßer Lagerung in einem katastrophalen Zustand. Wenn es jetzt nicht restauriert wird, ist es für immer verloren.

Für die Spendenkampagne sprechen gute Gründe:

Der schlechte Zustand des Gemäldes ist offensichtlich, es besteht dringender Handlungsbedarf.
Das Bild ist im Basiskonzept für die Neugestaltung des Schlossmuseums verankert und als Teil   der zukünftigen Ausstellung fest eingeplant.
Das Bild ist wie ein gemaltes Geschichtsbuch und eignet sich als Anknüpfungspunkt im Museum   für Vorträge, Artikel, Führungen usw.
Das Gemälde stellt etwas Besonderes dar: sowohl hinsichtlich Größe und Thema, als auch in   Bezug auf die Darstellungsweise. So können die Besucher vieler Gemeinden aus der Region  der Bergstraße von Weinheim bis Darmstadt zukünftig in dem Gemälde auf Entdeckungsreise   gehen, um ihnen bekannte Orte und Landmarken wieder zu erkennen. Nicht zuletzt eignet es sich auf Grund seines Inhalts in besonderem Maße zur Identifizierung   mit der Region und ihrer Geschichte. Spender und Sponsoren können durch die Unterstützung   der Restaurierung des Gemäldes auf besondere Weise ihre Verbundenheit mit der Region und   mit dem Schlossmuseum ausdrücken. Ein wichtiges Argument für unser Engagement zuletzt. Die Umsetzung des Basiskonzepts ist   eine umfangreiche Aufgabe, die das Budget des Schlossmuseums Darmstadt bei Weitem übersteigt. Das Schlossmuseum ist daher auf zusätzliche Spenden und Sponsoring angewiesen.

WISSENSWERTES ZUM GEMÄLDE

Das Gemälde

Maler: Johann Tobias Sonntag (1716 – 1774)
Entstehungsdatum des Gemäldes: 1747
Dargestelltes Sujet: Detailliertes Panorama von Bergstraße und Rheinebene, gesehen vom Rand des westlichen Odenwalds. Detailreiche Darstellung von Gebäuden, Straßen, Menschen, Tieren. Die dargestellten Orte sind mit Hilfe einer Legende in der unteren linken Bildecke identifizierbar.
Heutiger Aufbewahrungsort: Schlossmuseum Darmstadt Maße: 2,29 m hoch, 3,80 m breit
Restaurierungskosten (lt. Kostenvoranschlag): ca. 82.000 €
Vorgesehene Dauer der Restaurierungsarbeiten: Mitte 2015 bis etwa Ende 2018

Geschichte des Gemäldes

Angefertigt für das Marktpalais (heute an dieser Stelle: Modegeschäft »Henschel«). Nach dem Verkauf des Marktpalais (1822) Aufbewahrung in Schloss Wolfsgarten. Nach der Einrichtung des Schlossmuseums Darmstadt (1924) dort ausgestellt. Kriegsbedingte Auslagerung (1944) zusammen mit anderen Kunstwerken; wurden von russischen Soldaten beschlagnahmt und später der DDR übergeben. Das Gemälde blieb zunächst verschollen; 1998 mit einem weiteren Gemälde von Johann Tobias Sonntag auf dem Dachboden von Schloss Burgk an der Saale in katastrophalem   Zustand wieder aufgefunden. Rückkehr nach Darmstadt; seitdem Aufbewahrung im Magazin des Schlossmuseums.

SCHIRMHERR

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Schirmherr
Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D.

Die Spendenkampagne steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D.

Kurzbiographie

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D., wurde 1946 in Jünkerath in der Eifel geboren und hat an den Universitäten Frankfurt am Main und Heidelberg Geschichte, Klassische Philologie, Historische Hilfswissenschaften und Philosophie studiert. Nach seiner Promotion im Jahre 1976 und einer anschließenden Ausbildung zum wissenschaftlichen Bibliothekar war er an den Universitätsbibliotheken Bamberg, Passau, Heidelberg sowie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig, bevor er von 1987 bis 1991 als Direktor der Universitätsbibliothek Tübingen wirkte.
Von 1991 bis 2001 war er Vorstand und Direktor der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg und hat als Treuhänder der Neuen Länder und Berlin die Archive von Hörfunk und Fernsehen der ehemaligen DDR betreut und das Rundfunkarchiv Ost gegründet.
Von 2001 bis 2003 fungierte er als Generalsekretär des Goethe-Instituts mit Sitz in München, von 2003 bis 2007 als Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Wiesbaden und von 2006 / 2007 bis 2011 als Gründungspräsident der von Behring-Röntgen-Stiftung mit Sitz in Marburg.
Leonhard ist Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin und war und ist Mitglied diverser nationaler und internationaler Gremien. Er wurde mit der Ehrenbürgerwürde der italienischen Hafenstadt Ancona, dem Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der Puschkin-Medaille der Russischen Föderation und der Friedrich-Behn-Medaille der UNESCO-Welterbestadt Lorsch / Bergstraße ausgezeichnet.