SPENDENPROJEKT QUEEN VICTORIA

Helfen Sie mit!

Unser aktuelles Projekt ist die Restaurierung eines Portraits von Königin Victoria von Großbritannien und Irland. Es ist eine Kopie von dem Maler Alexander Melville nach einem Gemälde von Franz Xaver Winterhalter. Aufgrund der familiären Verbindungen zwischen dem britischen Königshaus und dem Haus Hessen hat dieses Gemälde einen besonderen Wert für das Schlossmuseum. Es wurde von Victorias Tochter Alice, anlässlich ihrer Vermählung mit dem zukünftigen Großherzog Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein, mit nach Darmstadt gebracht.

Das Gemälde befindet sich aufgrund seiner kriegsbedingten Auslagerung und zeitweise unsachgemäßen Lagerung in einem schlechten Zustand. Helfen Sie uns dieses für das Schlossmuseum bedeutende Portrait restaurieren zu lassen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie unter Aktuelles Projekt eine detaillierte Beschreibung. Unter unseren Beiträgen finden Sie Artikel über Königin Victoria und ihre Tochter Alice in ihrer Zeit in Darmstadt.

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AKTIVITÄTEN

Spaziergang zum Melita-Brunnen

Bei schönem Herbstwetter und Einhaltung der Hygienemaßnahmen, konnte unser Themenausflug am Sonntagnachmittag wie geplant stattfinden. Von guter Waldluft umgeben spazierten wir gemütlich bei anregenden Gesprächen durch den bunten Herbstwald. Der kleine „vergessene“ Melita-Brunnen steht auf einer Lichtung unterhalb des Prinzenbergs. Dort angekommen konnte sich, wer wollte, erst einmal mit dem hervorragenden Quellwasser erfrischen. Anschließend gab es einen Vortrag über Namensgeberin des Brunnens und warum es außer diesem Brunnen in Darmstadt kaum noch Hinweise auf die ehemalige Großherzogin gibt.

Großherzogin Victoria Melita von Hessen und bei Rhein, in der Familie genannt Ducky (Liebling), war die erste Ehefrau von Großherzog Ernst Ludwig. Bei der Schließung der durch Queen Victoria arrangierten Ehe im April 1894 war die Prinzessin aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha gerade 17 Jahre alt.

Zwischen den Ehepartnern gab es schon bald Unstimmigkeiten und bald auch, ganz wörtlich, reichlich zerschlagenes Porzellan: Sie kümmere sich zu wenig um ihre großherzoglichen Pflichten als Landesmutter und verbringe zu viel Zeit mit dem Reiten, und er sei ihr untreu, und das nicht nur mit Frauen. Eine Scheidung kam in diesen Kreisen eigentlich nicht vor, und wurde hier dennoch, trotz reichlich vorhandener juristischer Fallstricke und dem Missfallen des kaiserlichen Vetters Wilhelm II vollzogen. Die Trennung sorgte für viel Aufsehen. Dieser Skandal, die dadurch entstandenen Gerüchte über die sexuellen Neigungen des Großherzogs, und die Unbeliebtheit der Großherzogin bei der Darmstädter Bevölkerung dürften dafür gesorgt haben, dass ihr Name und die Erinnerung an sie aus der Stadt getilgt wurden. Den Melita-Brunnen, versteckt im Wald, hatte man wohl einfach vergessen und so trägt er bis heute ihren Namen.

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